Prävention

Prävention – Aus Liebe zu deinem Leben

Dir geht es gut. Du bist gesundheitlich fit? Und jetzt sagen wir: Geh zum Arzt. Schau nach Dir. Mach Sport. Trinke weniger. Rauche nicht. Iss gesund. Stress dich nicht so. Ja – wir übertreiben hier ein bisschen.
Insgesamt hört es sich und fühlt sich komisch an. Warum sollte ich das machen? Es geht mir doch sehr gut.
Genau aus diesem Grund. Wir wollen doch, dass das so bleibt.
Wer sich um sich selbst kümmert, aus Liebe zum eigenen Leben, hat die Chance Lebensqualität zu erhalten. Sich auf Momente zu freuen, die man erleben und genießen will. Lange zu lachen, zu feiern, zu träumen, zu planen und zu arbeiten.
Prävention klingt trocken – ist sie aber nicht. Sie ist ein Schutz und Fürsorge für jeden von uns.

Wir wissen, dass ärztliche Prävention mit Kosten verbunden ist und von Krankenkassen nur bedingt genehmigt sind. Zu dieser Ironie kommen wir in einem Beitrag.
Dennoch können wir selbst viel machen, um uns zu schützen und unserem eigenen Leben den Wert zu geben, den wir selbst für uns erwarten.

Vorsorge machen wir nicht, weil wir müssen. Wir machen sie aus Liebe zum eigenen Leben.

Ein Überblick

  • Heute schon an Morgen denken – Prävention einfach erklärt
  • Der Klang des Körpers – Früherkennung & Körpergefühl
  • Hans guck in die Luft – Lebensstil
  • Die Bande – Familie & mehr
  • Ziemlich beste Freunde – Angehörige
  • Heute hier, morgen geschützt – HPV & Impfungen
  • Codewort: Risiko – Risikofaktoren
  • 1+1=3 – Krankenkassen und eine eigenartige Logik

Beachte bitte immer unsere wichtigen Informationen. Sie schützen Dich.

Prävention – Aus Liebe zum Leben.

FAQs

Ab wann sollte man mit Vorsorgeuntersuchungen beginnen?

Das hängt davon ab, um welche Vorsorge es geht, wie alt du bist und ob es in deiner Familie bestimmte Krebserkrankungen gibt. Manche Untersuchungen starten schon ab 20, andere erst später. Wichtig ist: Warte nicht erst, bis etwas weh tut.

In Deutschland gibt es gesetzliche Krebsfrüherkennungsangebote unter anderem für Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Hautkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs. Der Gemeinsame Bundesausschuss regelt dabei, welche Untersuchungen in welchem Alter vorgesehen sind.

  • Ab 20 Jahren: Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs
  • Ab 30 Jahren: Tastuntersuchung der Brust
  • Ab 35 Jahren: Hautkrebs-Screening
  • Ab 45 Jahren: Prostata-Früherkennung
  • Ab 50 Jahren: Darmkrebs-Früherkennung
  • Ab 50 bis 75 Jahren: Mammographie-Screening zur Brustkrebs-Früherkennung

Bei familiärer Vorbelastung, Beschwerden oder einem unguten Bauchgefühl kann es sinnvoll sein, früher mit Ärztinnen oder Ärzten darüber zu sprechen.

Aber alle diese Gesetze helfen nichts, wenn wir nichts tun.
Manche Vorsorgeuntersuchungen werden auch nicht bezahlt, wenn du das Alter dafür nicht hast oder es keine gesetzliche Regelung gibt.
Wir sagen: Lieber eine Vorsorge selbst bezahlt, als zu spät entdeckt.

Vorsorge ist ein Zeichen dafür, dass du dir selbst wichtig bist.

Welche Warnsignale sollte ich ernst nehmen?

Unklare Schmerzen, ungewöhnliche Veränderungen im Körper, anhaltende Müdigkeit oder Gewichtsverlust sollten ärztlich abgeklärt werden – auch wenn sie harmlos erscheinen.
Lieber einmal mehr zum Arzt.

Kann Sport wirklich vor Krebs schützen?

Regelmäßige Bewegung kann das Risiko für bestimmte Krebsarten senken und stärkt gleichzeitig das allgemeine Wohlbefinden.
Schon moderate Aktivität wie Spazierengehen macht einen großen Unterschied.
In unserer Broschüre "Auf die Plätze. Fertig. Los." gehen wir näher auf das Thema ein.

Welche Rolle spielt Ernährung bei der Krebsprävention?

Eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten kann das Immunsystem stärken.
Stark verarbeitete Lebensmittel und zu viel Zucker sollten möglichst reduziert werden.
Auch hier haben wir separat viele Informationen in unserer Broschüre "Meine Suppe ess´ ich nicht." bereitgestellt.

Wie kann ich mein Krebsrisiko im Alltag senken?

Ein gesunder Lebensstil spielt eine wichtige Rolle: ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, wenig Alkohol, Nichtrauchen und Stressreduktion können das Risiko an Krebs zu erkranken senken.
Es gibt und das ist wichtig: Keine Garantie. Man kann vorbeugen und senken, aber nichts davon ist eine Gewähr.
Wir raten - bei jedem Menschen - zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen.

Warum ist Krebsprävention so wichtig?

Krebsprävention hilft dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen oder sogar zu reduzieren. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können Krankheiten in einem Stadium entdecken, in dem sie oft besser behandelbar sind.